Rot-Weiße Nacht 2021
Der Spitzenreiter gibt sich keine Blöße

Landesliga-Handballerinnen schlagen VfL Oldenburg III 36:15

Bremen. Keinerlei Mühe hatten die Handballerinnen des Komet Arsten beim Auswärtsspiel in der beim VfL Oldenburg III: Mit 36:15 (18:7) fertigten die Spielerinnen von TuS-Trainer Malte Rolgoll den Bundesliga-Nachwuchs in eindrucksvoller Manier ab – und schöpften jede Menge Selbstvertrauen für das nun anstehende Stadt-Derby in eigener Halle gegen Spitzenreiter ATSV Habenhausen (Sonnabend, 27. November, 17.30 Uhr). „Dieses Spiel war perfekt für uns, um nach sechs Wochen Pause wieder Handball zu spielen“, freute sich Rogoll, „nach knapp zehn Minuten waren wir voll im Spiel und haben es bis zum Schluss auch sehr seriös zu Ende gespielt.“

Der kommende Gegner sei nun allerdings ein deutlich größeres Kaliber, betonte der Neu-Trainer, „Oldenburg fehlte es einfach an der nötigen Qualität, die ist beim ATSV dafür umso größer“. Auszusetzen hatte Rogoll nichts, die sieben Gegentore in der ersten und auch die acht in der zweiten Hälfte gehörten für ihn dazu. „Tore kann man immer kassieren“, meinte Rogoll, „besonders, wenn den Spielerinnen etwas die Spannung fehlt.“

Und diese hätten seine Spielerinnen zunächst zu Beginn der einseitigen Partie und zum Schluss herstellen müssen, „weil wir erst unseren Rhythmus finden und später diese gewisse Leichtfertigkeit ablegen mussten“, so Rogoll, der dem Spitzenspiel voller Vorfreude entgegen sehe: „In der Vorbereitung haben wir den ATSV klar geschlagen.“

TuS Komet Arsten: Rieger, Willig; Lange, Brockhoff (1), Abbes (2), Segieth (2), Evers (3), Meyer (3), Schütte (3), Warschewski (3), Meinke (4/1), Kahle (4), Gatzka (5/1), Meierhöfer (6/1).

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 25.11.2021.

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