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Der TuS Komet Arsten feiert seinen 125. Geburtstag mit vielen Mitmach-Angeboten und prominenten Gästen

Bremen. Auf der Sportanlage an der Egon-Kähler-Straße wimmelte es nur so vor Menschen. Mehrere Hundert große und kleine Sportfreunde hatten sich eingefunden, um den 125. Geburtstag des TuS Komet Arsten gebührend zu feiern. Während viele prominente Gäste aus Sport und Politik dem Vorsitzenden des TuS-Vorstands, Andreas Vroom, ihre Aufwartung machten, tobten Kinder auf der Spielfläche vor dem gastronomischen Bereich und ältere Besucherinnen und Besucher versuchten sich an verschiedenen Sportangeboten, die von sämtlichen Abteilungen des Vereins im Rahmen eines Schnuppertages zum Mitmachen angeboten wurden. „Heute ist ein großer Tag für den Verein“, freute sich Vroom über den regen Andrang, „wir alle dürfen stolz auf unsere Geschichte sein.“

Für Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, genieße der TuS Komet Arsten den Status einer „sozialen Tankstelle“ und sei „eine wichtige Institution im Stadtteil“, betonte die Politikerin. Gleichzeitig überbrachte sie eine Glückwunsch-Botschaft des aus terminlichen Gründen verhinderten Bürgermeisters Andreas Bovenschulte und überreichte im Namen des Senats einen Scheck in Höhe von 2000 Euro. Andreas Vroom stellte die Mitglieder in den Mittelpunkt seiner Dankesrede: „Ihr seid das Herzstück dieses Vereins“, sagte der Klubchef und Präsident des Landessportbundes Bremen (LSB) in Richtung der rund 2000 Komet-Mitglieder. „Ihr alle lebt diesen Verein nach dem Motto: Einer für alle, alle für einen.“

Für den Vizepräsidenten des LSB, Thomas Trenz, steht der TuS Komet Arsten „vor allen Dingen für gelebte Integration“. Das vielfältige Sportangebot biete Menschen vom Säugling bis zum Rentner eine ganze Menge, so Trenz, „und über genügend Mundpropaganda wird es dem Verein ganz sicher auch gelingen, nach Corona wieder neue Mitglieder zu gewinnen“.

Während die prominenten Gäste bei köstlichem Fingerfood und in fröhlicher Sektlaune feierten, schlug das sportliche Herz im angrenzenden Leichtathletikstadion. Dort traten etwa 40 Leichtathletinnen und Leichtathleten mit und ohne Behinderung zu einem sogenannten Unified-Trainingswettkampf an. „Wir haben heute fünf Stationen aufgebaut, „erläuterte Projektleiterin Stine Holin von der Sportbewegung Special Olympics Bremen (SOHB), „dabei geht es über Laufen, Werfen und Springen in erster Linie darum, die Menschen nach der langen Corona-Pause überhaupt wieder in Bewegung zu bringen.“

Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben Stine Holin und ihrem Team genau das zurück, „was einfach unbezahlbar ist“, freute sich die Projektleiterin: Glänzende Augen und fröhliches Lachen waren der Lohn der Sportlerinnen und Sportler. Das bestätigte auch Ingelore Rosenkötter in ihrer Einschätzung zum Stellenwert des TuS Komet Arsten: „Dieser Verein spricht sämtliche Schichten der Gesellschaft an“, verdeutlichte die Präsidentin des Bremer Turnverbands (BTV), „und er ist ein sozialer Anlaufpunkt in diesem Stadtteil, weil dort nicht nur von Gleichberechtigung und Teilhabe gesprochen, sondern auch dementsprechend gehandelt wird.“ Gemeinsam mit Björn Fecker, Präsident des Bremer Fußballverbands (BFV), und Obervielands Ortsamtsleiter Michael Radolla wünschte auch Ingelore Rosenkötter den TuS-Verantwortlichen um Andreas Vroom „viel sportlichen Erfolg, aber besonders, dass sie sich weiterhin so für die Gesellschaft einsetzen, wie sie es in den vergangenen 125 Jahren getan haben“.

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 12.07.2021

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