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Arstens Landesliga-Handballerinnen setzen sich in Morsum mit 27:26 durch – Rückkehr von „Hexe“ Jarzembowski zur Rückrunde möglich

Hoffnungsschimmer nach knappem Erfolg beim Schlusslicht

Christian Markwort 26.10.2017
Bremen. Große Erleichterung machte sich nach dem denkbar knappen 27:26 (14:14)-Auswärtssieg der Landesliga-Handballerinnen des TuS Arsten bei Schlusslicht TSV Morsum breit: „Wir hatten nach dem bedauerlichen Ausfall von Hexe gehofft, dass sich die Spielerinnen davon nicht beeindruckt zeigen würden“, erklärte TuS-Trainer Torsten Uhlenberg. Gemeinsam mit Co-Trainer Marc Albers verfolgte Uhlenberg eine ausgeglichene Begegnung, in der die Arsterinnen auch ohne Stammkraft Lisa-Marie „Hexe“ Jarzembowski zu einem verdienten Erfolg kam.

Komet-Trainer Torsten Uhlenberg war nach dem jüngsten Auftritt seiner Landesliga-Handballerinnen sehr erleichtert. Knapp mit 27:26-Sieg wurde das Schlusslicht TSV Morsum besiegt. (Olaf Kowalzik)
Nachdem die bislang beste Werferin vor wenigen Wochen mit Verdacht auf Kreuzbandriss, Oberschenkelfraktur und Bänderriss ins Krankenhaus eingeliefert worden war, stellten sich die Verletzungen anschließend zwar noch immer als gravierend heraus, allerdings werde die Spielerin deutlich schneller als zunächst erwartet auf das Parkett zurückkehren können. „Der Oberschenkel ist gebrochen“, erklärte der Trainer, „und auch der Meniskus ist gerissen, aber Hexe ist schon wieder in der Reha und macht schnelle Fortschritte.“ Vielleicht könne sie sogar schon zum Start der Rückrunde wieder im Kader stehen, teilte Uhlenberg erfreut mit.

Noch vor dem Anwurf musste Arsten zu allem Überfluss kurzfristig auch noch den Ausfall der verletzten Fenja Schultz verkraften. „Es war vermutlich auch deshalb ein durchweg enges Match“, so Uhlenberg, „in dem meine Mannschaft eine starke kämpferische Leistung gezeigt hat.“ Eng sei es deshalb gewesen, „weil wir in der Vorwärtsbewegung zu überhastet agiert und mehrfach schnelle Gegenstöße einfach zu überhastet abgeschlossen haben.“ Mit mehr Ruhe in den ersten Angriffsversuchen sowie mit mehr Konsequenz in der sogenannten zweiten Welle hätte Arsten nach Meinung des Trainerteams früher für eine Vorentscheidung sorgen können. Zunächst allerdings musste der Trainer sein Team beim Stand von 4:8 neu einstellen. Nach einer Auszeit kehrte Arsten deutlich motivierter zurück und lagen nach fünf Treffern in Folge nun ihrerseits in Führung. Dennoch wogte die Partie hin und her, trotz Unterzahl gelang Julia Groen quasi mit der Pausensirene das 14:14.

Als die Gastgeberinnen dann zunächst einen Siebenmeter verwarfen und trotz Überzahl das 19:21 durch Arstens Kira Dieckmann hinnehmen mussten (41.), schien der Zahn bereits gezogen – doch immer wieder gelang Morsum der Anschluss, immer wieder hatten sie die nimmermüden und kampfstarken Gäste sogar am Rande der Niederlage. Doch angeführt von ihrer nervenstarken Kapitänin Christin Meyer, einer überraschend routiniert aufspielenden A-Jugendlichen Nathalie Meinke und mithilfe einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung rettete Arsten den Sieg über die Zeit.

TuS Arsten: Malin Kahle; Mirja Meinke, Segieth (1), Nathalie Meinke (4/1), Frank, Bentje Schultz (1), Dieckmann (3), Groen (4), Koch (2), Koch (2), Christin Meyer (6/1), Janna Meyer (2), Mirja Kahle (2), Kasch.

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