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Oberliga-Traum ist geplatzt

Christian Markwort 24.05.2018
handball tus komet arsten

Arster Angriff (frei)

„Die Luft war raus und Mühlen steigt verdient auf, auch wenn der Sieg etwas zu hoch ausgefallen ist“, bilanzierte Marc Albers nach dem Spiel, „denn bis zur 45. Minute stand es noch unentschieden.“

Beide Teams begannen nervös, nachdem Mühlens Maria Zerhusen (sieben Tore) ihr Team in Führung gebracht hatte, benötigten die Gäste geschlagenene sechs Minuten, ehe Top-Angreiferin Nathalie Meinke (5/1) mit dem Ausgleich den ersten Treffer für Arsten überhaupt erzielte. Nach etwa 15 Minuten wurden die Gäste zunehmend sicherer und witterten ihre Chance. „Es war eine  richtig geile erste Halbzeit“, erläuterte Albers, „in der Halle herrschte eine tolle Stimmung, wir hatten in der Abwehr guten Zugriff, spielten offensiv mit viel Zug zum Tor und haben uns bei Fehlern gegenseitig gepusht.“ Seiner Einschätzung nach habe in dieser Phase lediglich das Absetzen seines Teams  gefehlt.

Mit drei Toren pro Arsten wechselten die Teams die Seiten, den zweiten Durchgang eröffnete Arstens Mirja Kahle (2) noch mit einem fulminanten Treffer – doch dann erfolgte aufseiten der Gäste ein Einbruch. „Wir spielten bis zur 45. Minute noch gut mit“, so Albers, „trotzdem wurde die Mannschaft immer nervöser, weil Mühlen kontinuierlich herankam.“  Beim Stand von 20:20 (44. Spielminute) gab es trotz eines gehaltenen Strafwurfs von Mühlens bester Angreiferin Nadine Jacob (14/7) den kompletten Arster Einbruch. Durch Abspielfehler, überhastete Ballverluste und unnötiges Prellen vor der Abwehr kam Mühlen zu vielen Gegenstößen – und einfachen Toren. „Mühlen spielte sich in einen Rausch“, resümierte Albers, „und hatte mit Nadine Jakob auf Linksaußen die alles überragende Spielerin.“

Arstens Versuch mit offener Manndeckung brachte nichts, die Ausfälle von Janna Meyer (Urlaub) und Bentje Schulz (berufsbedingt) waren nicht zu kompensieren, „Wir hatten Alina Deichsel aus der A-Jugend mitgenommen“, wies Albers auf den extrem dezimierten Arster Kader hin, „die das in einem so wichtigen Spiel toll gemacht hat.“ Mit Ilka Brockhoff, hatte sich trotz eines gerade erst ausgeheilten Handbruchs eine weitere Nachwuchsspielerin bereit erklärt, mitzufahren, kam aber nicht zum Einsatz. „Es war eine schwierige Saison, bei der wir mit Ausnahme von heute Ausfälle von Leistungsträgerinnen in wichtigen Spielen auffangen konnten.“  Trotz der bitteren Niederlage und des versäumten Aufstiegs sei es „eine hervorragende Saison der Mädels gewesen, auf die sie stolz sein können.“

TuS Komet Arsten: Malin Kahle, Kasch; Deichsel, Brockhoff, Segieth (1), N. Meinke (5/1), Gatzka (3), Dieckmann (1), Groen (3), C. Meyer (5/1), M. Meinke (3), Mirja Kahle (2).

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